Führung – liebevoll und konsequent
Mitarbeiter müssen bei guten Leistungen gelobt werden. Dies kann je nach Situation öffentlich aber auch „privat“ erfolgen. Der Mitarbeiter soll merken, wenn der Chef zufrieden ist.
Die Vorgesetzten interessieren sich für ihre Mitarbeiter, auch für private Angelegenheiten.
Wenn etwas nicht so erledigt wurde wie gewünscht, muss der Vorgesetze dies ebenfalls zum Ausdruck bringen. Dies geschieht aber immer unter vier Augen.
Einmal Begonnenes fertig machen. Aufgaben, Projekte laufend von verschiedenen Seiten betrachten und hinterfragen. Nicht zögern immer wieder das Selbe fragen. In der Umsetzung von Projekten sehr „nah dran“ sein.
Führung durch Teambildung
Ziele können in der Regel nicht alleine erreicht werden. Sparten-, Firmenziele werden nur mit funktionierenden Teams erreicht. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage. Die Teambildung wird unterstützt mit einer pro Abteilung pro Jahr stattfindenden teambildenden Massnahme. Die Firma unterstützt diese Anlässe finanziell. Der Spartenleiter koordiniert diese Anlässe. Der jeweilige Chef setzt sich mit der Teambildung auseinander und trifft selbständig Massnahmen.
Führung durch Coaching
Das Coaching ist von entscheidender Bedeutung. Der Chef muss seinem Mitarbeiter helfen. Das erwarten die Mitarbeiter von ihm. Der Chef muss auch erkennen, welcher Mitarbeiter wie viel Coaching braucht. Zum Coaching gehört auch die Instruktion. Jede Instruktion ist mit Gegenfragen zu prüfen ob diese angekommen ist.
Führung durch Fragen
Führen durch Fragen, nicht durch Antworten. Streitkultur bis zum Konsens. Dann Loyalität.
Führung durch Vorbild
Für jeden Vorgesetzten heisst das, Vorbild zu sein. Also selbst vorleben und nichts von anderen verlangen, was man nicht selbst zu bringen bereit ist. Bei Sonderübungen vorangehen, Freundlichkeit und Zufriedenheit ausstrahlen, Rückrufe erledigen, Termine einhalten, Abmachungen einhalten. Nach innen und aussen gleichermassen.
Zuverlässigkeit wird unterstützt durch eine systematische und organisierte Arbeitsweise.
Führung durch Zielvereinbarung
Die wichtigsten Ziele werden gemeinsam erarbeitet und genau quantifiziert, qualifiziert und terminiert. Es werden Freiräume gewährt, wie die Ziele erreicht werden. Weitgehende Selbstverwaltung, aber Abweichungen müssen gemeldet werden. Wir belohnen den Erfolg, wir analysieren den Misserfolg.
Führung durch Risikobereitschaft
Mitarbeiter sollen Risiken übernehmen. Die Risiken müssen sorgfältig abgewogen und beurteilt werden. Wenn es schief geht, keine Kopf-ab-Methode, denn das würde die Risikofreude mindern.
Führung durch subtile Konfrontation
Es zeigt sich, dass erst durch offenes miteinander Reden, aber auch miteinander streiten Probleme gelöst werden und dass erst daraus Teamfähigkeit entsteht. Die hohe Kunst des Managements besteht darin, trotz Konfrontation auch Schutz zu bieten. Erfolge und Misserfolge sind firmenöffentlich, und zwar über alle Hierarchien. Dadurch entstehen Loyalitäten im positiven Sinn. Seilschaften, die einander helfen.
Führung durch Marketing-Fokus
Maximale Kontaktfläche zum Kunden. Manager an die Front.
Führung durch Repetition und Regeln
Erfolgreiches und Bewährtes bewusst multiplizieren. Bei der Marktbearbeitung, bei den Dienstleistungen, bei der Logistik, bei der Administration. Intelligente Systeme einsetzen um die Effizienz laufend zu verbessern. Dort wo regelmässig Probleme auftreten müssen Regeln formuliert werden. Darüber hinaus: Neues und Kreatives draufsetzen. Übrigens: Andere haben auch gute Ideen, und stehlen mit den Augen ist erlaubt.
Führung durch Kommunikation bei Veränderungen
Für Veränderungen müssen die Leute ins Boot geholt werden. Sie müssen als erstes von der Mission überzeugt werden und dann von den Massnahmen. Nicht umgekehrt.
Beispiel: Nicht sagen, dass wir etwas Neues einführen. Sondern erläutern wo die Probleme sind und was man erreichen will. Dieser erste Schritt der Information braucht viel Zeit. Es braucht einen Dialog. Erst wenn das die Mehrheit begriffen hat, dann erläutern wie wir das machen wollen. Bei Projekten muss darauf geachtet werden, dass alle betroffene Mitarbeiter, Direktunterstellte aber auch die anderen Betroffenen, auch Vorgesetzte immer im Gleichschritt informiert sind. So vermeiden wir Missverständnisse und Unklarheiten. Das heisst man muss sich immer vergegenwärtigen welche Menschen sind denn von diesem Projekt wirklich betroffen.
Führung mit dem Spiegel und Rückspiegel
Wir als Führungskräfte wissen, dass wir immer in den Spiegel schauen müssen. In den Spiegel schauen wir vor allem bei Problemen. Wir müssen uns immer wieder selbst beobachten um unsere Leistung laufend zu hinterfragen und zu verbessern. Wir dürfen aber auch nicht den Rückspiegel vergessen. Bei Veränderungen ist es wichtig immer wieder zurückzuschauen. Die Mannschaft muss auf dem Wagen bleiben. Wenn sie droht herunterzufallen, muss wieder kommuniziert und überzeugt werden.
Führung mit den richtigen Leuten - rigoros nicht rücksichtslos
Der einzige Weg, die Leute zu entlasten, die etwas erreichen wollen ist, sie nicht mit Leuten belasten, die überfordert sind. Menschen über Monate oder gar Jahre hinweg in Ungewissheit leben zu lassen, ihnen wertvolle Zeit zu rauben, in der sie sich bereits nach einem neuen Job umsehen könnten, obwohl man früh weiss, dass sie es sowieso nicht schaffen werden, das ist rücksichtslos. Früh die Wahrheit zu sagen und diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich nach etwas anderem umzusehen, das ist rigoros. Rigoros heisst im Zweifelsfall nicht einstellen, weitersuchen. Bei Personalentscheiden schnell handeln. Die Besten Leute auf die Besten Chancen, nicht auf die grössten Probleme. Charakter (passt er ins Team, Kultur) vor Bildung (Fachkenntnisse, Berufserfahrung).
Führung fördert Arbeitssicherheit und Gesundheit
Der Vorgesetzte muss für ein "sicheres" Arbeitsumfeld sorgen. Damit hilft er, Leid bei jedem einzelnen seines Umfeldes und in den jeweiligen Familien zu verhindern. Zusätzlich hilft er mit, Kosten zu vermeiden.
Der Vorgesetzte ist auch zu diesem Thema Vorbild. "Was der Vorgesetzte duldet, wird zur Norm".