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Branchenreport: Stapler in Zellstoffproduktion und Recycling

Papierumschlag mit dem Yale Veracitor 45VX bei Kimberly Clark in Niederbipp BE. Für die Maschinen der Veracitor VX Serie wurden Ausrüstungsoptionen für den Einsatz in der Papier- und Recyclingindustrie entwickelt.

Die industriespezifisch ausgerüsteten Stapler der Yale Veracitor Reihe verfügen unter anderem über eine Motorschutzplatte, die Schmutz abhält und Überhitzen durch Ablagerungen verhindert. Gummischmutzfänger an der Antriebsachse minimieren zudem den Schmutzeintrag zwischen Hubgerüst und Chassis.

Zellstoff- und Papierproduktion sowie Recycling stellen spezielle Anforderungen an die eingesetzten Flurförderzeuge. Unser aktueller Branchenreport zeigt, was Stapler in diesen Anwendungsumgebungen können müssen. Yale bietet verschiedene auf die Branche zugeschnittene Lösungen.

Die Papierindustrie lässt sich grundsätzlich in drei grössere Segmente unterteilen: Zellstoffproduktion und Recycling, Papierrollen und palettierte Fertigprodukte. In jedem dieser Bereiche sind unterschiedliche Flurförderlösungen und spezielle Ausrüstung erforderlich.
 

«Enorm hoher Anteil an Gesamtkosten»

«Papieranwendungen befinden sich im Wandel», sagt Josie Burrell, Industry Solutions Group Manager bei Yale. «Es wird immer mehr recycelt und es gibt eine steigende Nachfrage nach Qualitäts- und Spezialpapieren. Da wir die Branchentrends kennen, sind wir in der Lage, besser auf die Anforderungen unserer Kunden an die Flurfördertechnik einzugehen. Handling und Versand machen rund 20 Prozent der Papierkosten aus – das ist ein enorm hoher Anteil. Unsere Kunden müssen sich daher unbedingt auf unsere Lösungen verlassen können.»


Kritische Faktoren beim Papierrecycling

Bei der Verarbeitung von Recyclingpapier ergeben sich für den Einsatz von Gabelstaplern einzigartige und spezifische Herausforderungen. Obwohl Recyclingpapierballen eine einheitliche Form besitzen, können sie in Grösse und Gewicht variieren. Ballen werden häufig im Freien gelagert. Dort kann Regenwasser den Feuchtigkeitsgehalt und somit Gewicht und Festigkeit der Ballen verändern. Der Einsatz im Freien kann sich zudem auf die Verlässlichkeit der Stapler auswirken. Eine ganz besondere Herausforderung für den Fuhrpark stellen indes Staub und Zellstoff aus dem Altpapier dar. Sie können die Kühlfilter verstopfen und zu einer Überhitzung führen – ein Risiko in einer Umgebung mit dem leicht entzündlichen Werkstoff Papier.


Schweizer Praxis: Kimberly-Clark in Niederbipp BE

Ein Blick in den Praxisalltag der Schweizer Papierindustrie. Andreas Nussbaum, Facility Manager von Kimberly-Clark in Niederbipp BE, kennt die Herausforderungen aus der täglichen Arbeit: «Es ist heiss, es ist feucht, überall liegt Staub und es wird rund um die Uhr gearbeitet. Unsere Arbeitsumgebung stellt sehr hohe Anforderungen an die eingesetzten Fahrzeuge. Gleichzeitig müssen grosse Mengen bewegt werden: Die Papiermaschinen sind nahezu unersättlich und verlangen laufend nach mehr Altpapier und Zellstoff.»


Yale Lösungen

Yale hat für Anwendungen in der Papierindustrie verschiedene Optionen entwickelt. Zu den Optimierungen bei der Yale Veracitor-VX-Stapler-Produktreihe gehört beispielsweise das automatische Ausspülen von Staub aus dem Motorraum, wodurch der Stapler zwischen den Reinigungsintervallen länger in Betrieb bleiben kann. Kombikühler sorgen für die Kühlung von Motorkühlmittel und Getriebeöl und eine Lastgewichtanzeige liefert dem Fahrer Informationen in Echtzeit über das Gewicht der angehobenen Last.

Für den Einsatz unter extremen Betriebsbedienungen wurde der branchenführende Gegengewichtsstapler GDP50VX mit dem Cool-Truck-Paket entwickelt. Dazu zählen ein Hydrauliklüfter mit Selbstreinigungsfunktion und Richtungsumkehr und ein vollständig gekapseltes Chassis.


Vorsicht – der Einsatz von Standardstaplern birgt Risiken

«Wenn Standardgabelstapler in der Papierindustrie eingesetzt werden, können sich die Kühler schnell zusetzen. Dies führt zu unnötigen Stillstandzeiten», erläutert Josie Burrell von Yale. «Das ist nicht nur frustrierend; es kostet die Unternehmen durch Produktionsausfälle auch Geld und kann weitere Probleme nach sich ziehen. Genau hier zeigen sich die Stärken unseres smarten Kombikühlers. Indem der Lüfter seine Drehrichtung alle 20 Minuten für 20 Sekunden umkehrt, werden unerwünschter Staub und Schmutz ausgeblasen.»
 

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