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NoiseGuard-DX: Schalldämpfung von Sandvik feiert Premiere bei w&p Zement in Österreich

NoiseGuard-DX reduziert die Geräuschemissionen durch Isolierung des Bohrhammers und des Stangenmagazins in einer schalldämpfenden Konstruktion.

Der Lärm wird mit NoiseGuard-DX gezielt dort gedämpft, wo er entsteht. Denn Hauptgeräuschquelle eines Aussenhammerbohrgeräts ist der Bohrhammer selbst – mit bis zu 75 Prozent des gesamten Schallleistungspegels.

Der Schalldämpfer minimiert vor allem die hohen Frequenzen und erzielt so eine Reduktion der Lautstärke um 10dB. Gemäss behördlicher Messung liegt das sogar 1dB tiefer als bei der zuvor genutzten Imlochmaschine.

Beim Einlegen der Bohrstangen wird die Schallschutzhaube angehoben (Dauer ca. 2-3 Sekunden). Anschliessend wird die Stange aus dem Magazin eingeschwenkt und die Haube wieder geschlossen. Der vollständige Öffnungs- und Schliessvorgang dauert ca. 6-8 Sekunden.

Wartungsposition zum Schmieren und Wechseln des Einsteckendes.

Für die kleineren kabinenlosen Bohrgeräte des Typs Dino™ DC410Ri steht mit NoiseShield-DC eine einfache, kompakte Lärmschutzlösung zur Verfügung.

Die w&p Zement GmbH nutzt die Technologie für ihr Aussenhammerbohrgerät Ranger™ DX800. Neben der Lärmreduktion sorgt neu gewonnene Wirtschaftlichkeit für Zuversicht.

Lärmemissionen spielen mittlerweile selbst im Steinbruchbetrieb eine zunehmende Rolle. So auch bei w&p Zement im kärntnerischen Wietersdorf. Dort muss das Unternehmen in seinem Zementsteinbruch Lärmschutzwerte einhalten. Gleichzeitig aber auch einen wirtschaftlichen Abbau gewährleisten.

Die Lösung hat das Unternehmen im Ranger DX800 Übertage-Aussenhammerbohrgerät von Sandvik und der Schalldämpfungslösung NoiseGuard-DX gefunden. w&p ist der erste Kunde von Avesco, der diese Technologie einsetzt.

«Die Resultate am Tag der Inbetriebnahme und seitdem sind eindrücklich. Nicht nur ist es gelungen, die zulässigen Emissionshöchstwerte in der behördlich durchgeführten Messung zu unterbieten. Sie liegen sogar unter jenen des zuvor genutzten Imlochbohrgerätes», sagt Avesco Verkaufsberater Marc Schöffmann. «w&p kann damit vom schnelleren und treibstoffeffizienteren Aussenhammerbohrverfahren profitieren und erzielt zusätzlich die gewünschte Lärmreduktion.»

Konstruktion NoiseGuard-DX

NoiseGuard-DX ist eine komplett geschlossene Konstruktion (mehr dazu in der Bilderstrecke oben), die den A-bewerteten Schalldruckpegel innerhalb eines Radius von 16 Metern um bis zu 12,9 dB reduziert. In dieser Messentfernung liegt die Geräuschdämpfung im Vergleich zu Konfigurationen ohne Schallschutz bei bis zu 95 Prozent.

Wartungszugang und Kameraunterstützung für DXi Baureihe

Die Schallschutzkonstruktion lässt sich durch Lösen einer einzigen Schraube problemlos abbauen und ermöglicht so eine schnelle und einfache Wartung der Lafette. In der neusten Baureihe DXi leistet zudem ein Kamerasystem visuelle Unterstützung beim Bohrvorgang, wenn die Klappe der Konstruktion geschlossen ist.

NoiseGuard-DXi: Technologie für Ranger™ DXi Baureihe

Sandvik bietet mit NoiseGuard-DXi eine Schalldämpfungslösung auch für Modelle der Ranger™ DXi Baureihe an. Hier bis max. 27 kW Bohrhammerleistung, empfohlen für Bohrlochdurchmesser von 51 bis 127 mm.

 

Zu den Produkten: Übertagebohrgeräte

 

Lösung für kleinere Bohrgeräte: NoiseShield-DC
Eine weitere Innovation von Sandvik ist NoiseShield-DC. Eine einfache, kompakte Lösung für die kleineren kabinenlosen Bohrgeräte des Typs Dino™ DC410Ri (14 kW Bohrhammerleistung, empfohlen für Bohrlochdurchmesser von 51 bis 76 mm). Sie ist besonders ideal auf Baustellen in städtischen Bereichen. NoiseShield-DC ist keine komplett geschlossene Konstruktion, sondern nach oben offen. Der A-bewertete Schalldruckpegel wird um bis zu 7,5 dB reduziert, indem der Bohrlärm nach oben, also weg vom Bediener und dem benachbarten Umfeld, abgeleitet wird.